Longyearbyen (Spitzbergen) - Tromsø (oben durch)
Auf diesem anspruchsvollen Törn werden wir voraussichtlich im Uhrzeigersinn fast um Spitzbergen fahren, um danach von der Südspitze nach Norwegen zu übersetzen. Wenn immer möglich besuchen wir die schönsten Buchten, welche dieses wunderschöne Archipel zu bieten hat. Da die Tage sehr lang sind, sollte auch für Landgänge genügend Zeit bleiben, sodass wir diese wundervolle Natur auch aus dieser Perspektive geniessen können.
Tromsø - Bodø
Mit viel Glück, besteht die Möglichkeit, dass wir schwache Polarlichter sehen. Auch wenn die Gezeiten nicht sehr stark sind, gibt es an gewissen Sunds rechte Strömungen, die wir nutzen wollen. Unten an Moskenes sind der Moskenstraumen und Maelström, die Jules Vernes für seinen Buch „20'000 lieues sous les mers“ inspiriert haben.
Mit etwas Glück können wir nördlich von Andenes (Nordspitze der Vesteralen) Wale sehen. Die Lofoten sind wie Alpen im Meer. Entsprechend ist das Wetter oft auf der einen Seite anders als auf der anderen. Die vielen schönen Fischerdörfer mit ihren Rorburs (Fischerhäuser) sind Zeugen einer sehr aktiven Stockfisch- und Walfischerei. Tromsø, unser Ausgangshafen, ist die Türe zum Norden und hat einige spannende Museen und eine tolle Kathedrale zu bieten.
Bodø - Ålesund
Wir werden der Hurtigroute folgen und immer wieder deren Postschiffe begegnen. Je nach Wind und Wetterverhältnissen werden wir eher in den Schären sein, wo man vorsichtig navigieren musss, oder auch mal richtig auf die offene See rausfahren, um Distanz zu machen, damit wir wieder Zeit für Fjordtourismus gewinnen. Am Schluss müssen wir durch die Hustadvika, eine heikle Stelle mit vielen Steinen, die wir je nach Wetter durchkreuzen oder weitläufig umfahren werden.
Ålesund - Bergen
Die Küstenlänge Norwegens ist je nach Zählweise zwischen 2500 und über 100'000km lang. Entscheidend ist hierfür, ob man die vielen Fjorde und die über 200'000 Inseln von Norwegen mitzählt oder nicht. Offensichtlich etwas viel für eine Woche, nichtsdestotrotz können sehr viele Kilometer von Norwegens Küste erkunden. Wir können fast die komplette Strecke auf den sogenannten Inner Leads (Hurtigruten) unterwegs sein und können somit auf unangenehmen Wellengang komplett verzichten